Reimund Belling »Streetsounds«

Ich konnte es kaum glauben, eine Ausstellung von Straßenfotografie-Bildern bei der GSG in Oldenburg. Und das auch noch von einem Fotografen aus Oldenburg. Sein Name ist Reimund Belling. Belling hatte ich vorher noch nicht auf dem Schirm.

Die Ausstellung mit dem Namen "Streetsounds", wurde mit einer Rede des renommierten Fotografen und Hochschullehrer unbedingt Rolf Nobel eröffnet, der dem Thema Streetfotografie ebenso zugeneigt ist (www.rolfnobel.de).

Über mehrere Etagen hängen jetzt bis Februar (?) schätzungsweise 100 analog fotografierte Bilder, die man sich unbedingt anschauen muss. Im Internet sind Bellings Bilder eigentlich nicht zu finden. Aber wie er mir sagte, wird an einem Webauftritt gearbeitet. In der Ausstellung sind Bilder aus Asien, Kuba, Afrika, den USA und aus vielen europäischen Großstädten zu sehen. Aber auch aus Oldenburg findet man das eine oder andere Bild. Zum Beispiel Szenen vom Kramermarkt. 

Die Bilder sind teilweise dokumentarisch, aber auch witzig und  erzählen oft kleine Geschichten. 

Wer weiß, vielleicht bringt es die Oldenburger Streetfotografie-Szene weiter nach vorn. Gefühlt besteht sie im Moment nur aus Reimund Belling und mir :)


Thomas Füngerlings zu Besuch

Letzte Woche Samstag war es zwar etwas frisch – gefühlte -5°C – aber der Himmel war blau und die Sonne knallte. So starteten Thomas und ich zu unserem norddeutschen Viking-Streetwalk durch Oldenburgs Innenstadt. Eigentlich fühle ich mich als Streetfoto-Einzeltäter ganz wohl in dieser beschaulichen Stadt. In Oldenburg scheint es sonst auch keine Streetfotografen oder Streetfotografinnen zu geben. Zu Zweit waren wir also so etwas wie der streetfotografische Apex in der Oldenburger Geschichte. Und es war richtig gut.

Obwohl ich am liebsten allein losziehe, merkte ich, dass so ein gemeinsamer Streetwalk richtig inspirieren kann. Bei Thomas konnte ich mir also einiges abgucken. Hier in Oldenburg kennt jeder jeden über maximal 2 Ecken und von daher bin ich eher zurückhaltend, wenn es darum geht ungefragt andere Menschen zu fotografieren. Ich bevorzuge es Menschen darauf anzusprechen, ob sie sich fotografiert werden wollen. Und wenn man es geschickt anstellt, dann ist schon ein Bild im Kasten, bevor die Frage überhaupt ausformuliert ist. Diese Masche konnte ich bei Thomas sehr gut beobachten und fing gleich an dies selbst so zu praktizieren.

Auch das Candid hinter Glas ist noch nicht so meins. Es machte einfach Spaß Thomas dabei zu beobachten, wie er mittels Körpersprache sein Subjekt auf eine freundliche Art verwirrt, oder auch einbezieht.Aus einer lockeren Facebook-Freundschaft wurde an diesem Märzwochenende ein reales Kennenlernen. Thomas startete seine Slow-Travel-Tour in Oldenburg. Im Bahnhof versuchte ich schon gleich ein Streetportrait von Thomas zu machen, aber sein geübtes Auge erkannte meine Kamera sofort – also kein Candid.

Kaum aus dem Bahnhof heraus, stellten wir fest, dass ein Arbeitskollege von mir ein alter Bekannter von Thomas ist, den er dann später auch noch treffen konnte. Die Welt ist eben ein Dorf. Wir nutzten unsere Zeit, um Menschen auf dem Wochenmarkt und in der Fußgängerzone zu fotografieren. Eine Menge der Gesichter sieht man immer wieder, wenn man hier regelmäßig unterwegs ist. Man kennt sich vom Sehen, oder trinkt einen Kaffee zusammen. In dieser lockeren Atmosphäre entsteht dann auch schnell die Bereitschaft für ein kleines Fotoshooting.

Ist man selbst nicht extrem kontaktfreudig, findet man über die Kamera leichter den Einstieg in ein Gespräch. Das funktioniert auch bei den manchmal schmallippigen Norddeutschen. Aber hey, das hier ist noch nicht Ostfriesland und auch noch nicht das Ammerland. Oldenburg ist Großstadt :) Thomas Idee von der Slow-Travel-Tour finde ich klasse.  Mir gefällt diese Vorsatz fürs Reisen sowieso, denn meine Frau und ich reisen am liebsten auf dem Fahrrad sitzend. Man kommt viel schneller in Kontakt mit anderen Menschen. Beim Streetwalken bremste mich Thomas immer wieder auf ein meditatives Tempo herunter. Es braucht eine Langsamkeit, um zwei Ereignisse optisch in Verbindung setzen zu können, welche bei höherer Geschwindigkeit einfach nicht zusammenfinden. Das hilft auch in der eigenen Stadt, wo man meint, schon jeden Stein und Halm zu kennen. Ich bin also etwas angefixed an anderen Streetwalk teilzunehmen. Auf jeden Fall werde ich mich mal nach Angeboten umschauen.

In Thomas #weekly 49 schreibt er über seinen Besuch in Oldenburg.


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Rollei 35S

Kleines Wunder, neu entdeckt.

Vor einigen Wochen, fand ich in einer Kiste eine kleine Kamera. Deren Design war sehr ungewöhnlich.

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Altes Schätzchen AE-1

Damit ging es so richtig los.

Erfreulicher Garagenfund
Erfreulicher Garagenfund

Wow, gerade meine alte Canon AE-1 Kamera wiedergefunden. Sie ruhte jahrelang in einem schwarzen Alukoffer in der Garage. Der Koffer war natürlich abgeschlossen. Den Schlüssel gibt es nicht mehr. Ich musste die Schlösser knacken, was nicht schwer war 😊

Diese Cam kaufte ich mir vor 36 Jahren(!)  von dem Geld, welches es zu meiner Konfirmation gab. 

 

Ich weiß, dass irgendetwas mit den Verschluss nicht mehr funktioniert. Ich weiß aber auch, dass es eine Fix-it Anleitung im Internet gibt. Falls jemand damit Erfahrungen hat, nehme ich diese trotzdem gerne in Anspruch.

 

Dieses Schätzchen ist doch immer noch sehr schön ;)

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So, spontan eine Fotografie-Webseite gebastelt ...

... und ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht mit JIMDO.

Auch das Design eines der vielen wählbaren Layouts lies sich schnell anpassen, um es meinen Vorstellungen zu gestalten. 

Auf dieser Seite gibt es eine Auswahl meiner Fotos, schwerpunktmäßig aus dem Bereich »Streetfotografie«, zu sehen. Ich habe die monochromen und die farbigen Fotos getrennt – sieht für mich irgendwie stimmiger aus. 

Wenn die Zeit es erlaubt, würde ich gerne richtige Stories bringen. Dafür muss ich aber mehr auf die Straße gehen, als hier am Rechner herumzudüddeln ;)

Über Feedback zu meinen Fotos würde ich mich natürlich tierisch freuen.

 

Gruß

Alex